Tierbilder

Quokka - neugieriger Internet-Star

Quokkas sind etwa so gross wie Katzen und heissen Deutsch Kurzschwanzkängurus. Sie leben im Südwesten Australiens auf Rottnest Island, der Rattennest-Insel. Vor rund 320 Jahren hielt ein holländischer Seefahrer Quokkas für übergrosse Ratten und gab der Insel ihren heutigen Namen. Die Lebensbedingungen dort sind für die kleinen Beuteltiere ideal.

Temperaturabhängige Meeresschildkröte

Meeresschildkröten schwimmen jedes Jahr mehrere Tausend Kilometer. Umso mehr erstaunt es, dass die Weibchen für die Ablage ihrer Eier genau den Strand finden, an sie selbst schlüpften. Nachts, im Schutz der Dunkelheit, graben sie bis 50 Zentimeter tiefe Gruben in den Sand und legen die Eier hinein.

Flamingos - verkehrte Welt

Die meisten Wasservögel haben einen geraden Schnabel, mit dem sie im Wasser auf Nahrungssuche gehen. Im Gegensatz dazu haben Flamingos einen gebogenen Schnabel, mit feinen Lamellen an den Rändern. Zum Fressen schwingt der Flamingo seinen Schnabel kopfüber, sozusagen verkehrt, durch das Wasser.

Hyänen - besser als ihr Ruf

Hyänen sind vor allem durch ihr unheimlich anmutendes lautes Lachen bekannt. Doch das ist einfach nur ihre Art, sich untereinander zu verständigen. Tüpfelhyänen leben in Afrika, südlich der Sahara während Streifenhyänen in Vorder- und Mittelasien leben.

Hermelin - ein cleverer Stratege

Die gertenschlanken Hermeline sind etwa so lang wie ein Schullineal und rund 300 Gramm leicht. Sie haben immer eine schwarze Schwanzspitze, während die übrige Fellfarbe je nach Jahreszeit variiert. Im Sommer ist der Bauch weiss, der Rücken braun. Im Winter ist das flinke Hermelin rundum weiss.

Tukan - ein lauter Nachbar

Das Kennzeichen des geselligen Tukans ist sein prächtiger, farbiger Schnabel. Dennoch ist der Vogel, der auf Bäumen im Regenwald lebt, bestens getarnt. Andere Tiere gehen wohl davon aus, dass es sich bei seiner Farbenpracht um Blüten handelt.

Frischlinge - der Wildschweinnachwuchs

Die Tragezeit des weiblichen Wildschweins, der Bache, beträgt nach einer Faustregel "drei Monate, drei Wochen, drei Tage". Danach bringt die Bache in einem extra gebauten Wurfkessel bis zu zehn Frischlinge zur Welt.